Impfungen

Impfungen

Impfungen bieten Kindern Schutz vor den verschiedensten Krankheiten. Zu diesen gehören laut Bundesamt für Gesundheit (BAG): Diphtherie, Hepatitis B, Hirnhautentzündung und Kehlkopfentzündung durch Haemophilus influenzae, Keuchhusten, Kinderlähmung, Masern, Mumps, Röteln, Starrkrampf. Da Impfungen Risiken bergen, sollten Sie sich vom Impfarzt aufklären lassen.

Auch Zecken können verschiedene Krankheitserreger übertragen. Die zwei wichtigsten sind die Borreliose und die Frühsommer-Hirnhautentzündung (FSME). Bei der Borreliose wird ein Bakterium übertragen, das mit Antibiotika behandelt werden kann. Dagegen ist die FSME eine virale Erkrankung, gegen die nur eine vorbeugende Impfung schützt. In Risikogebieten übernimmt die obligatorische Krankenkasse die Impfkosten. Sprechen Sie mit Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt über eine mögliche Impfung.

Seit Sommer 2007 empfiehlt das BAG, Mädchen im Alter von 11 bis 14 Jahren gegen Gebärmutterhalskrebs und andere durch HPV-Viren verursachte Erkrankungen zu impfen. Diese Impfung erhalten Sie beim Haus-, Kinder- oder Frauenarzt. Auch nach dem ersten Geschlechtsverkehr können Jugendliche und junge Erwachsene. bis 26 Jahre noch vom Schutz durch den Impfstoff profitieren. Die Impfung ist im Rahmen der kantonalen Impfprogramme für Mädchen und junge Frauen zwischen 11 und 26 Jahren kostenfrei. Es wird auch keine Franchise und kein Selbstbehalt erhoben. Erkundigen Sie sich vor der ersten Impfung beim jeweiligen Kanton (Kantonsarzt) nach den Bedingungen des kantonalen Impfprogramms. 

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